Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Gedanken zum Hund

 

    

    Wir müssen selbst die Veränderung sein,
    die wir in der (Hunde)Welt sehen wollen.
    (Mahatma Gandhi)

 

Hunde in der heutigen Gesellschaft sollen alle Menschen mögen, Kinder lieben und sich mit jedem Hund verstehen. Zudem sollen sie nicht bellen und beim Versäubern keine Spuren hinterlassen (was für mich absolut OK ist – alle verantwortungsvollen Hundehaltenden nehmen die Hinterlassenschaft des Hundes auf). Sie sollen bei allem was fremde Menschen mit ihnen tun immer nett und freundlich bleiben.

Dem ist leider noch nicht genug, dann kommen noch die Hundehaltenden selbst. Oft ist es so, dass der Hund sich deren Programm anpassen muss. Sie werden an von Menschenhand erschaffene Trainings oder Wettkämpfe geführt, in Restaurants oder auf die Arbeit mitgenommen, ohne dass sich dabei die Frage gestellt wird, ob der Hund überhaupt in der Lage ist, das Programm mitzumachen.

Hunde sind für uns Menschen Tröster, Hobby, Sportgerät, emotionaler Ballastempfänger, Arbeitshilfe, im Dienst des Menschen unterwegs und vor allem sie sind bei allem was wir tun unser treuer Begleiter und Freund.

Wann sind wir ihr Freund?
Dann, wenn wir

  • am Handy hängend oder mit Freundinnen schwatzend mit ihm spazieren gehen?
  • beim Fernsehschauen sein Fell kraulen?
  • ihm einen Futternapf hinstellen mit trockenem oder nassem Fertigfutter drin?
  • ihn sinnlos einschränken, damit er keine «Chefposition» in der Familie einnehmen kann?

Dann, wenn er

  • hinter seinem Menschen gehen muss und jedes Mal von einem feinen Geruch weggezogen wird?
  • reiner Befehlsempfänger ist ohne Wahlmöglichkeiten?
  • eine gute Leistung in einem Training erbracht hat und in diesem Moment die Freude seines Menschen spürt?
  • auf dem Hundeplatz steht und von ihm irgendwelche Übungen verlangt werden wie Slalom laufen unter Artgenossen oder Sitz ,Platz, und Fussübungen?
  • sein Grundbedürfnis Essen über Futterbeutel, suche im Rasen oder lösen von Aufgaben verdienen muss?

Würden wir so unseren besten Freund behandeln?

Leider haben viele Menschen verlernt, mit ihrem Hund zu leben. Sie wenden lieber viel Zeit damit auf, sich auf Tipps aus dem Internet, vom Tierarzt (welcher in der Regel wenn überhaupt auch nur Hundehalter ist – sein Fachgebiet ist der medizinische Bereich) von Züchtern, Nachbarn, Petshopverkäuferinnen und -verkäufer und Hundetrainer zu holen, wie sie ihren Hund nochmehr beschäftigen können oder welche Tranings jetzt gerade in Mode sind, ohne sich dabei vertiefter Gedanken zu machen, ob das tatsächlich alles im Sinne des Hundes ist. Alles wird immer mehr und komplizierter rund um Hund, dabei wäre er doch sehr bescheiden in seinen Bedürfnissen. Strassenhunde zB. (da vergleiche ich sehr gerne, weil sie unseren Haushunden doch sehr ähnlich sind), leben uns dies vor. Sie schlafen viel (Ruhe), gehen auf Futtersuche oder jagen (mentale Stimulation) und pflegen in einem kleinen Kreis Sozialkontakte (Balance). Diese geschehen nicht in wilden Raufspielen, sondern im Kontaktliegen, gegenseitiger Fellpflege, Aufzucht von Nachwuchs und der gemeinsamen Futtersuche/dem gemeinsamen Jagen.

 

Leben mit seinem Hund in Freundschaft schenkt Mensch und Hund vor allem dann viel Zeit und Lebensqualität, wenn der Mensch bereit ist, zu lernen, die echten Bedürfnisse seines Hundes zu erkennen und auch mal auf seine Intuition zu hören. Hunde sprechen, sehr viel sogar. Es geht darum, seinen Hund lesen zu können, und nicht darum Ziele für seinen Hund zu definieren (es ist sehr ungesund, Ziele für andere Lebewesen zu formulieren oder Ziele auf andere Lebewesen zu projizieren). Beziehung ist Erziehung. Wenn ein Hund seinem Menschen vollumfänglich vertrauen kann, wird das Leben in unserer Gesellschaft auf ganz einfach Art und Weise möglich gemacht. Das «Rezept» heisst Verständnis und Zeit.

Hund und Mensch lernen bei mir als Team, sie dürfen sich entwickeln, an einem Ort wo Zeit keine Rolle spielt und Druck ein Fremdwort ist. Ich zeige Möglichkeiten auf, wie mit sinnvollen und artgerechten Alternativen ein Hund seine Instinkte ausleben kann.

Die Menschen lernen bei mir das Ausdrucksverhalten ihrer Hunde kennen, was wichtig ist, um den eigenen Hund zu verstehen, ihm in schwierigen Situationen zu helfen und auch, um Krankheiten rechtzeitig erkennen zu können.

Zwischen Mensch und Hund soll ein Urvertrauen bestehen. Unterordnung oder die schon lange überholte Dominanztheorie haben damit überhaupt nichts zu tun. Unterordnung ist Kontrolle über ein Wesen, nicht aber Beziehung! Eine Beziehung kann nur über Vertrauen und Verstehen entstehen, egal ob zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Hund.

Möge ein besseres Verständnis wachsen, jedes in seiner Einzigartigkeit.

Für glückliche Hunde mit glücklichen Menschen!