Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Grundsätzlich kann man sagen, dass das Futter das wichtigste für den Hund ist. Grundsätzlich könnte man sagen, dass dies auch für den Menschen so wäre, wenn er nicht Dinge überbewerten würde.

Viele Themen in der Verhaltensarbeit entstehen daraus, dass Hunde sich ihres Futters nicht sicher sein können. Sie werden nur über Futterbeutel oder Abgabe von Gudelis gefüttert, es wird ihnen Futter entzogen, damit sie gehorchen, sie erhalten nicht regelmässig Futter oder müssen unsinnige Fastentage halten, Futter wird in täglichen Spielen eingesetzt (Erwartungshaltung), die Philosophien in der Fütterung sind grenzenlos breitgestreut.

Wie bei allem, halte ich es bei unseren Hunden im Bereich Futter sehr einfach, mit sehr guten Auswirkungen.

Wakass – für ihn hat Futter einen sehr hohen Stellenwert und kann auch Aufregung bedeuten, wenn man das in das Training einbaut (Futtersuche zum Beispiel).
Shamita – für sie ist Essen etwas Schönes und Genussvolles, sie kann sich rund um Futter sehr gut zurücknehmen und auch entspannt damit umgehen.

Zwei Hunde und schon würde dies für mich bedeuten, individuell auf das Thema Futter einzugehen. Das muss ich aber nicht, weil unsere Hunde nie etwas für Futter tun müssen. Sie bekommen ihr Essen so, wie wir auch unser Essen einnehmen können, dann wenn wir/sie Hunger haben, Energie brauchen und vor allem dann, wenn wir/sie ungestört unsere/ihre Mahlzeiten einnehmen können.

Die täglichen zwei Hauptmahlzeiten stehen unseren Hunden immer zur freien Verfügung, dh. wenn einer meiner Hunde nicht gerade sein Essen nimmt, lasse ich die Futterschale stehen. Daneben erhalten unsere Hunde immer auch noch Zwischenmahlzeiten. Eine davon ist am Mittag in Form einer Kaumahlzeit.
Beispiele: Wakass mag z.B. nicht gerne direkt nach dem Spaziergang essen. Er macht immer eine kleine Pause, ca. 10 – 15 Minuten, bis er dann isst. Auf den Spaziergang geht er lieber ohne Mahlzeit. Das zeigt mir der Umstand, dass er nie sein Futter vor dem Morgenspaziergang nimmt. Anders ist es bei Shamita, sie mag gerne vor dem Spaziergang bereits ein bisschen essen und nimmt dann den Rest meistens direkt im Anschluss an den Spaziergang. Hunde sind also sehr wohl in der Lage, selber für sich bestimmen zu können, was gut für sie ist.

Auf dem Spaziergang gebe ich unseren Hunden meistens eine kleine Energiezufuhr, in dem sie eine Handvoll trockenes Futter bekommen (z.B. von Lecky, Dinkelguezli von Gina & Fritz oder selber gebackene Guetzli). Dieses Futter bekommen sie, ohne dass sie etwas dafür tun müssen. Sie bekommen es, weil ich bei ihnen einen Energieabfall bemerke. Hunde zeigen sehr klar in ihrem Ausdrucksverhalten, wann das der Fall ist – und sie zeigen das nicht, in dem sie um Futter betteln. Darüber hinaus gibt es bei meinen Hunden keine Leckerlis auf dem Spaziergang. Wir leben eine vertrauensvolle Beziehung, ich spreche mit meinen Hunden, was Belohnung auf Kommando hin völlig entfallen lässt.

Dadurch, dass unsere Hunde nie in ein Hungerloch fallen, sich die Energie dann zuführen können, wenn sie sie brauchen, klauen sie auch nicht gegenseitig das Futter und zeigen auch keinen Futterneid gegenüber dem anderen.

Ich bin überzeugt, dass sehr viele Hunde entspannt(er) mit Futter umgehen könnten, wenn der Mensch sich nicht immer wieder abstruse Trainings rund um Futter ausdenken und die Abgabe von Gudelis überwerten würde.

Ganz wichtig! Auch Hunde definieren Beziehung nicht über Futter/Essen, sondern über Vertrauen, sich verstanden Fühlen und Sicherheit.