Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

Ich bin sehr dankbar, dass ich den Weg mit meinem Hund als Welpe und Junghund habe gehen dürfen. Ich konnte zusammen mit ihm sehr viel lernen.

Welpen sind Hundebabies. Der Einfluss unserer Gesellschaft lässt das die Menschen leider sehr oft schnell vergessen. Natürlich gibt es die Prägungs- und die Sozialisierungsphase. Aber der Druck, welcher auf die Hundebabies am Anfang ihres Lebens von uns Menschen ausgeübt wird, ist meistens viel zu gross. Mann will die Welpen oft möglichst schnell alles erleben lassen, damit sie gut sozialisiert werden. Das Gegenteil kann dann der Fall sein…gerade weil alles zu viel des Guten war.

Nimmt man einen Welpen erst ab der 12 Woche zu sich, hatte er die Möglichkeit, schon vieles bei seiner Mutter und seinen Geschwistern zu lernen, z.B. die Beisshemmung. Welpen werden meistens viel zu früh von ihrer Mutter und ihren Wurfgeschwistern getrennt. Auch wenn die Verlockung gross ist und oft von Züchtern andere Empfehlungen gegeben werden, vor der 10. Woche sollten die Welpen nicht aus dem Wurf getrennt werden, ausser es sprechen ausserordentliche Gründe dafür (Krankheit der Mutter, Tod der Mutter etc.) Wer für seinen Welpen denkt und nicht für sich, holt ihn erst ab der 12. Woche zu sich.

Eine gute Entwicklungsphase ist für einen Welpen/Junghund sehr wichtig. Sie ist entscheidend für sein späteres Leben.  Für die sorgsame Begleitung ist der Hundehalter verantwortlich. Er kann sie dem Welpen geben, wenn er auf folgende Punkte achtet:

  • Gute Erfahrungen, welche ihm ein positives Gefühl geben.
  • Aufbau von Selbstvertrauen, Ermutigung zur Selbstständigkeit, Entwicklung von Vertrauen und Bildung von Beziehungen auf einer gesunden Basis.
  • Wahlmöglichkeiten damit Bewältigungsstrategien entwickelt werden können.
  • Gelegenheiten, um zu lernen.
  • Seinem Alter angepasste Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Zeit, um seine jeweils gemachten neuen Erfahrungen wieder verarbeiten zu können.
  • Wahl der Trainingsmethoden, Wahl der Trainerinnen/Trainer (manchmal lohnt es sich, auf sein Herz zu hören und nicht auf die Stimme des Trainers!)

Der Welpe/Junghund muss nicht alles in den ersten Wochen/Monaten lernen. Ein Hund lernt ein Leben lang, wie wir Menschen auch! Viel wichtiger ist es, sich darüber Gedanken machen, welche Situationen für den Welpen in seiner momentanen Entwicklungsphase gerade wichtig sind.

Beispiele:
Zieht der Welpe gerade bei seinen Menschen ein, muss man ihn zuerst in aller Ruhe an sein neues Zuhause gewöhnen (über mehrere Tage). Da gibt es viel zu erkunden. Begegnungen draussen mit Artgenossen und ihm fremden Menschen sollten in dieser Zeit noch zurückgestellt werden.
Geht man mit dem Hund nie in die Stadt, muss in der Sozialisierungsphase auch kein Stadtbesuch gemacht werden. Ist der Hund sachte aufgebaut worden, wird er dies später ohne Problem auch noch lernen.

Am Anfang ist es viel wichtiger, dass der Welpe/Junghund Möglichkeiten zum Entdecken erhält. Wenn er mit seiner kindlichen Neugierde die Umgebung erkunden kann, erhält er die Möglichkeit, Herausforderungen selber zu bewältigen. Diese positiven Erfahrungen geben ihm Selbstsicherheit oder anders ausgedrückt Wesensstärke. Der Welpe muss seine Erfahrungen in seinem Tempo machen dürfen!

Alle Entdeckungsmöglichkeiten müssen in einem gesunden Mass angeboten werden. Um andere Hunde kennen zu lernen braucht es nicht 10 Hunde gleichzeitig. Es reicht völlig, wenn er einen anderen Hund kennen lernen darf und sich auf diese Begegnung einstellen kann. Es müssen auch nicht 10 fremde Personen auf einmal sein, um ihm das Sozialverhalten gegenüber uns Menschen zu lehren. In kleinen Schritten vorwärts gehen, gibt einem Welpen/Junghund die Gelegenheit, all das Neue zu verarbeiten.

Welpen sind Babies, geben wir ihnen doch einfach die Zeit, die wir für unsere Entwicklung vom Baby zum erwachsenen Menschen auch erhalten haben.