Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

Ich würde jetzt nie pauschal sagen, alle Hunde seien hochsensible Geschöpfe. Genauso wie bei Menschen unterscheidet sich bei den Hunden die Hochsensibilität zu einer normalen Sensibilität. Was ich noch nie in meiner Tätigkeit als Coacherin für Mensch mit Hund gesehen habe, ist ein unsensibler Hund.

Neben der Hochsensibilität gibt es ja noch die Sensitivität. Erklärt wird sie so (= S.) lat. sentire empfinden], [DIA, FSE], S. ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagn. Verfahrens. Sie gibt den Anteil der korrekt diagnostizierten Objekte an, die das zu diagnostizierende Merkmal aufweisen. Besitzen 100 Schüler eine zu identifizierende Kompetenz und erreichen von diesen 90 ein pos. Testergebnis, so ist die S. = (korrekt Positive/(korrekt Positive + falsch Negative)) = 90/(90+10) = ,9. Bei der Beurteilung der S. als Gütemaß eines Tests muss i. d. R. simultan die Spezifität des Verfahrens berücksichtigt werden. Unter ansonsten gleichen Umständen sinkt die Sensitivität mit zunehmender Spezifität.

Oft werden alle Hunde oder Tiere nun pauschal von Menschen oder Hundetrainerinnen als Hochsensibel wahrgenommen. Mittlerweile gibt es Fragebogen, über welche Fachpersonen den Hundehaltenden aufzeigen können, ob ein Hund diese hochsensiblen Merkmale tatsächlich besitzt, wie diese auch beim Menschen auftreten (s. Artikel über die Hochsensibilität beim Hund).

Ich sehe es aber so, dass fast alle Hunde ein hohes Mass an Sensitivität besitzen. Das gibt es auch bei Menschen, allerdings in einem kleineren Mass. Seine Sinneswahrnehmung im Zusammenhang mit seiner Präsenz ist im Vergleich zu den Hunden geradezu lächerlich tief.

Beispiele:
Können Hunde Gedanken lesen? Vielleicht, ich spreche gerne in Bildern und diese Bilder kommen meistens bei meinen Hunden an.
Können Hunde gut riechen? Ja!!! Und wie. Die Nase des Hundes ist meines Erachtens das wichtigste Sinnesorgan, welches er besitzt. Über die Nase tut er fast alles. Ganz sicher kann die Nase bei entsprechendem Wind dem Hund die Augen ersetzen. Wenn ein Hund schnüffeln darf, es ihm nicht mit permanenten Fusslaufen oder dogwalkerspazierens* wegerzogen wurde, lernt er seine gesamte Umwelt über uns unvorstellbare Geruchspartikel kennen.
Warum also weiss mein Hund, dass ich jetzt dann gerade die Zeckenzange holen gehe, um ihm eine Zecke rauszuziehen? (er verschwindet dann bevor ich mich bewegt habe bereits hinter das Sofa.) Nun, es kann eben das besagte Bild gewesen sein, dass ich übermittelt habe. Es kann aber auch mein veränderter Körpergeruch sein, der bei diesem Gedanken immer wieder entsteht. Ein Geruch, welcher für meine degenerierte Nase nicht wahrnehmbar ist. Die Liste der unterschiedlichen Gerüche kann nun beliebig ergänzt werden: Freude beim nach Hause kommen. Energielosigkeit nach dem Job, Stress in Hundebegegnungen, Streit in der Familie, Krankheit, sich glücklich fühlen, entspannt sein, in Balance sein, etc.

All das können unsere Hunde dadurch, dass ihre Sinne um ein Vielfaches besser sind (Ausnahme Geschmackssinn) über ihre Nase wahrnehmen. Alle Hunde (Tiere) besitzen dadurch ein sehr hohes Mass an Sensitivität der ganzen Haltungsumgebung gegenüber, was den meisten Menschen im Vergleich nur in kleinem Masse beschert ist.

Hier fällt mir übrigens noch ein besagter Spruch ein: „Ich mag ihn nicht riechen“. Der Spruch hat auf alle Fälle seine Bedeutung. Und auch Hunde mögen wohl gewissen Kostgängern, sei dies nun aus den eigenen Reihen oder den menschlichen Reihen „nicht riechen“ – da ist mein Hund Wakass ein wunderbares Beispiel dafür. Und er hat immer recht!

*Das sind die Hunde in grossen Gruppen, welche sofort korrigiert werden, wenn sie auch nur links oder rechts schauen und man sieht nie eine Nase am Boden. Sie gehen wie Maschinen, scheinbar gut erzogen geradeaus.