Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

 

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen vor dem Kauf eines Welpen oder einer Adoption eines Tierschutzhundes dieses Buch gelesen haben. Vieles was für Welpen gilt, gilt gerade auch für diese Hunde, bevor und wenn sie in eine Familie einziehen, insbesondere bei den Themen Integration in eine bestehende Hundegruppe, das Zeit geben und den Aufbau des Alleinbleibens.

Ein wirklich tolles Buch, welches seinen Schwerpunkt auf Beziehung, Liebe, Achtsamkeit, Respekt und Freundschaft legt und mir in sehr vielen Bereichen aus dem Herzen spricht. Ein MUSS für jeden zukünftigen Hundehalter/jede zukünftige Hundehalterin und natürlich für Menschen mit ihren Welpen. Für alle anderen ist es einfach schön zu lesen. Ich bin sehr dankbar, dass es immer mehr gute Literatur gibt, welche ich meinen Kunden weitergeben kann.

Wenn man dieses Buch gelesen hat, gilt für die meisten immer noch die Frage: Braucht der Welpe/Hund eine Hundeschule? Nein. Brauchen der Mensch möglicherweise eine Schulung? Für mich ist es hier ein JA,  weil jeder Hund ein individuelles Lebewesen ist und über sein Ausdrucksverhalten sehr viel zu erzählen hat. Leider erkennen das nur die wenigsten Menschen wirklich gut in dieser Region wo ich lebe. Nur wer seinen Hund von A – Z versteht und auch andere Hunde lesen kann, kann seinen Welpen adäquat durchs Leben führen. Der Hundehalter/die Hundehalterin begleitet und lebt mit seinem/ihrem Hund. Er/sie kennt seine Bedürfnisse. Weder der Nachbar, noch die Spazierbegegnungen, noch Freunde und Bekannte sind in der Regel fachlich fundiert. Sie erteilen lediglich ungebetene Rat-Schläge. Sie sind ganz einfach nur Hundehaltende mit je nach Hundeschule etwas mehr, oder meistens weniger Fachwissen.

In Bezug auf die Gruppengrösse von Welpenstunden (4 Hunde) sehe ich das etwas anders und möchte dazu meine Gedanken aufschreiben. Mit einem Welpen und seinem Menschen (vor allem mit seinem Menschen) führe ich bis zur 18. Woche ausschliesslich Einzelunterricht. In der ersten Zeit geht es um den Aufbau einer soliden Beziehung zwischen Mensch und Hund. Es ist wichtig, dass die Menschen lernen, ihren Welpen richtig zu lesen und zu verstehen, so dass eben eine vertrauensvolle Beziehung und Freundschaft entstehen kann. Der Welpe lernt seinem Menschen zu trauen, weil dieser ihn versteht. Erst ab der 16. – 18. Woche (je nach Entwicklung) ziehe ich erwachsene Hunde bei und das sind alles immer mir bekannte Helferhunde und keine Kundenhunde (die meisten Welpen zeigen auch erst ab da wirkliches Interesse an fremden Hunden). Mir ist es wichtig, dass die Welpen/Junghunde NUR positive Erfahrungen mit anderen Hunden machen, weil das wiederum Basis für das Vertrauen in andere Hunderassen ist. Diese Begleitungen finden von der ersten Stunde an immer im Alltag statt und nicht auf einem Hundeplatz. Nur das stellt einen Alltag für einen Hundehalter dar und so kann er lernen, wie er seinen Welpen sicher und gut unterstützen kann.
Erst ab dem 6. – 7. Monat (je nach Entwicklung von Mensch und Hund) kommen die Hunde bei mir in 4er-Gruppen kombiniert mit anderen Kundenhunden. Bis da haben vor allem die Menschen gelernt, worum es geht und können ihre Hunde in den Gruppen adäquat begleiten. Kein Hundetrainer/keine Hundetrainerin der Welt kann 4 Hunde auf einmal beobachten, ausser er/sie lebt das altbekannte Muster in den leider immer noch berühmten Sitz, Platz und Fuss Hundeschulen. 

Danke Ulli Reichmann, für ein weiteres tolles und wertvolles Buch für die Hundewelt!