Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Diesen Beitrag widme ich vor allem zwei Büchern von Bela F. Wolf, „Ist ihr Hund hochsensibel“ und „Hunde würden Wurstsemmeln kaufen“. Er hat noch andere Bücher geschrieben, welche natürlich auch lesenswert sind.

Das eine Buch unterstreicht das Thema Hochsensibilität beim Hund, welchem ich bereits einen Blogbeitrag gewidmet habe und das andere Buch führt die Menschen durch den grossen Dschungel der Ernährung beim Hund.

Wer mich kennt, weiss, dass ich das „Gen“ der Obrigkeitshörigkeit nicht erhalten habe. Alles was ich tue, tue ich aus meiner tiefsten Überzeugung und weil Beobachtungen oder meine Intuition mir dazu geraten haben.
Wie schön ist es dann, wenn ich in den letzten beiden Monaten Bücher lese, von einem Tierarzt, welche mehrheitlich das beinhalten, was ich im Leben unserer Hunde bereits umgesetzt habe, resp. bei Wakass umgesetzt habe. Shamita kam in den Genuss, bereits über meinen Erfahrungsschatz von Wakass zu profitieren. Ich möchte mit diesen Zeilen ermuntern, diese beiden Bücher zu lesen und gleichzeitig und vor allem auf die eigene Intuition zu hören und nicht auf das was Kreti und Pleti rund um Hund erzählen. Dazu zählen leider nicht nur die „gewöhnlichen“ Hundehaltenden sondern auch sog. Fachleute aus Medizin und Hundetraining und Verkaufspersonal in Petshops (die geben fast die schlimmsten Rat-Schläge).

Ich bin der Wissenschaft sehr dankbar, wirklich, aber eines ist sie immer, ein paar Schritte hintendrein. Würden viele Menschen auf ihre Intuition hören, müssten sie nicht darauf warten, was die Wissenschaft irgendeinmal belegt. Z.B. wusste ich von der ersten Minute an, dass Wakass ein hochsensibler Hund ist, weil ich ein hochsensibler Mensch bin (kleine Anmerkung für Bissigmenschen: Hochsensibiltät hat nichts mit Esoterik zu tun :-)). Wenn ich das über Wakass sagte oder andeutete, wurde ich mehrheitlich belächelt. Das Belächeln war und ist mir immer noch egal. Ich habe jetzt von der Wissenschaft und durch das Buch von Bela F. Wolf die Bestätigung, dass es richtig war, auf mich zu hören und dass es richtig ist, all mein Wissen über die Hunde den Menschen nahe zu bringen. Hunde haben mehr verdient, als auf einen Befehlsempfänger reduziert zu werden. Hunde sind intelligente Wesen, welche u.a. in der Lage sind, zu differenzieren und auch in kleinen Prozessen zu denken. Nur, dazu muss man den Hunden erst die Gelegenheit geben, dies leben zu dürfen. Und leben können sie dies ohne spezielle Konditionierung mit unterschiedlichsten Methoden.

Es war auch richtig, bei der Ernährung meine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich bekam einen gebarften Welpen, bei welchem ich schon sehr schnell erkannte, dass die rohe Kost nicht für seinen Magen gemacht ist. Magengeräusche in der Nacht und Kotbeschaffenheit waren Hinweis genug. Hier musste ich meinen eigenen Weg gehen. Ich fand in all den Jahren niemand, welcher mir wirklich im Bereich der Ernährung eine gute Stütze war. Die Ernährungsspezialistin in meiner Ausbildung beschränkte sich immer darauf, auf Fragen keine Antworten zu geben. Also begann ich selber zu kochen und selber herauszufinden, was Wakass guttut.
Liebe Leserinnen und Leser, für euch ist jetzt alles anders. Es gibt jetzt das Wurstsemmelbuch :-).

Ja, ich habe eine Hundeschule – ich schule aber vor allem die Menschen. Es ist wichtig, dass die Menschen lernen, ihren Hund zu verstehen. Kein Hund muss lebenslang in die Hundeschule. Was er gelernt hat, vergisst er genauso wenig, wie wir Menschen es auch nicht vergessen. Wir müssen nicht täglich lesen, um das Lesen nicht zu verlernen. Hunde brauchen nicht tägliche Übungen, um die Übung nicht zu verlernen. Es wäre viel wichtiger, diese Zeit anders mit dem Hund zu verbringen, in Freundschaft, mit Präsenz und dabei die Welt auch mal mit den Augen eines Hundes wahrzunehmen, so wie es im Zusammenleben mit seinen besten Freunden eine Selbstverständlichkeit ist. Hunde tun das uns Menschen gegenüber Tag für Tag mit einer Selbstverständlichkeit. Es ist wichtig, dass der Mensch seine emotionale Intelligenz fördert, denn wir leben in einer Welt mit 50 % unsensiblen Menschen!

Als Anmerkung: Grundsätzlich sind alle Hunde sensibel. Sie verfügen über Sinne, welche bei uns Menschen schon lange degeneriert sind. Unter all diesen sensiblen Hunden gibt es immer noch den Anteil der Hochsensibilität wie ihn Dr. Maya Bräm in einer Studie ermittelt hat.

So, nun wünsche ich euch viel Freude beim Lesen. Ich mag den direkten Schreibstil von Bela F. Wolf sehr. Es werden sich bestimmt gewisse Menschen betupft fühlen, was auch gut ist. Es braucht eine klare und direkte Sprache, um etwas zu verändern.