Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

Viele werden jetzt vielleicht denken, das dem nicht so ist. Ich gebe hier einfach diesen Menschen einmal den Tipp, ihren Hund gut zu beobachten.

Spiegel der Emotionen

Vielleicht werden Sie erkennen, dass Ihr Hund genau die Menschen anbellt, welche Sie auch am liebsten anbellen würden, oder Ihr Hund auf andere Hunde reagiert, welche Ihnen aus was für Gründen auch immer ein Unbehagen auslösen. Dem Hund in dieser Situation sein Verhalten ausreden zu wollen, funktioniert nicht, weil der menschliche Körper in diesem Moment aus den Gedanken heraus eine andere Sprache spricht.

Es sind Emotionen, die der Mensch in sich trägt und sehr gut vor den meisten Menschen verstecken kann. Der Hund verfügt über viel feinere Sinneswahrnehmen und kann unsere Körpersprache perfekt lesen. Die kleinste (Muskel)Anspannung entgeht ihm nicht. In den Hundebegegnungen an der Leine beklagen viele Menschen Schwierigkeiten. Grundsätzlich ist die Begegnung auch sehr schwierig für die Hunde, gerade wenn sie frontal erfolgt. Oft wären die Begegnungen aber einfacher, würde nicht noch der Mensch am Ende der Leine stehen. Sein Unbehagen, seinen Ärger, Stress oder gar seine Angst fliessen direkt über die Leine ans andere Ende. Die Anspannung, die von seinem Körper ausgeht, wird vom Hund wahrgenommen. Gerade durch die Anforderungen unserer Gesellschaft wächst auch der Druck (und damit automatisch eine innere Anspannung) auf die Hundehalter, weil sie ja einen „sozial verträglichen“ Hund haben „müssen“.

Spiegel der eigenen Wünsche

Der Mensch stellt sich etwas vor, hat Ziele, welche sein Hund dann erfüllen soll (dasselbe kann man manchmal auch bei Menschen mit ihren Kindern beobachten – was man selber gerne getan hätte und nicht konnte, soll nun das Kind übernehmen). Man kann dies im Hundesport beobachten, aber auch bei typischen Showhunden. Weitere Aspekte können sein, dass der Hund eine Rolle als Sozialpartner einnehmen soll oder dem Menschen Sicherheit oder einen besseren Stellenwert geben soll. Ein Hund wird entsprechend ausgewählt, sei dies nach Aussehen oder den Modetrends entsprechenden Sportarten die Rasse, welche den gewünschten Erfolg erzielen könnte. In der Rolle als Sozialpartner wird der Hund oft vermenschlicht oder unter strenger Kontrolle geführt, darf kein artgerechtes Dasein mehr führen. All diese Beweggründe, sich einen Hund anzuschaffen, haben etwas mit dem menschlichen Ego zu tun. Der Mensch projeziert seine Wünsche auf den Hund.

Wenn die Hundehaltenden in ihren Vorstellungen und Wünschen haften bleiben, ein Missverhältnis zwischen Wunschdenken und Realität nicht mehr wahrnehmen, wird es irgendeinmal zu Konflikten führen. Der Hund zeigt plötzlich Verhaltensauffälligkeiten oder kann die gewünschte Aufgabe nur noch schlecht erfüllen.
Ersatzpartner für einen Menschen zu sein, ist für Hunde sehr schwierig. Hunde können nun mal nicht einen Menschen ersetzen. Unnatürliche Verhaltensveränderungen bis hin zu -auffälligkeiten sind da ebenfalls zu beobachten.

Der Hund als Spiegel meiner selbst?

Es muss nicht sein. Wenn man sich auf den Hund einlässt, achtsam und respektvoll mit ihm umgeht, kann man sein Wesen erkennen. Es lohnt sich, die Welt einmal aus seiner Sicht zu betrachten, seine Perspektiven zu sehen. Eine echte und faire Partnerschaft kann nur so zwischen zwei verschiedenen Wesen entstehen.

Bedenke: Die eigene Entspannung bedeutet auch Entspannung für den Hund (und ist gesund für beide Seiten). Eigene Ziele sind oft nicht die Ziele des Hundes. Druck löst Anspannung aus.

Lebensqualität ist, wenn es Mensch und Hund gut geht.