Sirius Hundeschule

Coaching von Mensch mit Hund und Verhaltensarbeit

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Stress heisst: Anspannung, Druck, Belastung

Stress, ein unschönes Thema. Wer hört schon gerne, dass sein Hund gestresst ist. Niemand möchte das hören oder kann sich vorstellen, dass dies bei seinem besten Freund der Fall ist.

Es ist aber gerade wichtig, dass dieses Thema viele Menschen erreicht, weil sich viele Hundebesitzer gar nicht bewusst sind, dass ihr Tier einen erhöhten Stresspegel hat oder noch schlimmer, bereits im chronischen Stress steckt. Bei einem sehr aktiven oder hyperaktiven Hund wird uns oft noch durch andere Menschen/Trainer vermittelt, man tue zuwenig mit Hund…

Mit meiner vierteiligen Dokumentationsreihe über den Stress möchte ich Menschen zu neuen Erkenntnissen verhelfen und Wissen verschaffen zum Wohle von Mensch und Hund.

Wenn wir den Stress beim Menschen betrachten, gibt es sowohl den negativen wie auch den positiven Stress. Ein bisschen Aufregung oder Stress schadet auch niemandem, wenn man sich danach wieder davon erholen kann. Gerät man aber nach einem stressigen Erlebnis, gleich in das nächste, baut sich alles auf und man kann dann am Abend bereits bei einer Kleinigkeit überreagieren. (z.B. die Kinder sind krank – Autopanne – Waschmaschine läuft über und dann kommt am Abend eine Frage wie: „Warum hast du vergessen mir Socken zu kaufen?“ da kann man schon mal die Nerven verlieren.)

Jedes Lebewesen braucht ein gewisses Mass an Stress, um überhaupt überleben zu können. (Beispiel: Jäger und Gejagter. Ein Raubtier erhöht bei der Jagd des Wildes seinen Stresspegel für Futter, das gejagte Wild erhöht seinen Stresspegel auf der Flucht zum Überleben). Solche Stresssituationen sind in der Regel sehr kurz und können somit auch leicht wieder abgebaut werden.

Es gibt positiven Stress (ein neuer Job oder ein Lottogewinn etc.) und negativen Stress (Schock/Unfall, Zeit/Termindruck, Krankheit, zu wenig Schlaf etc.). In beiden Fällen gibt es körperliche Reaktionen (erhöhten Herzschlag, schnelle Atmung, Schweissausbrüche etc.). Beim Menschen wird in solchen Situationen Adrenalin ausgeschüttet.

Sowohl der positive wie der negative Stress kommen genau so beim Hund vor. Bei ihm wird Cortisol ausgeschüttet.

Bei einem aufregenden Ereignis baut sich beim Hund die maximale Cortisolausschüttung innerhalb von 15 Minuten auf. Um diesen Wert wieder abbauen zu können, braucht der Hund 2 bis 6 Tage, d.h. der Hund müsste in dieser Zeitspanne möglichst ruhig gehalten werden: nur kurze ruhige Spaziergänge, Nasen- oder Kopfarbeit sowie viel Ruhe und Schlaf.

Hat der Hund diese Ruhe nicht, baut sich das Cortisol beim nächsten Ereignis auf den bereits bestehenden Wert auf.

Man kann sich das bildlich mit einem Fass vorstellen, dass sich nie leeren kann und kontinuierlich gefüllt wird. Irgendeinmal läuft das Fass über. Beim Hund zeigen sich da die ersten Übersprungshandlungen.

Der Hund hat oft nicht die Wahl, sich aus den Situationen herauszunehmen. Der Mensch bestimmt seinen Tagesablauf. Also liegt es am Menschen darauf zu achten (zu beaobachten), dass sein Hund ein ausgeglichenes Leben führen kann.

Im Artikel Stress – Aufbau, Auslöserzeige ich auf, was beim Hund Stress auslösen kann.